Die Bilanzierung des Sachanlagevermoegens. Der Komponentenansatz nach HGB, EStG und IFRS
ByDiplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule fr Wirtschaft Berlin, 68 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge der Harmonisierungsanstrengungen in der Rechnungslegung erlie das EU-Parlament am 19. Juli 2002 die Verordnung zur Anwendung internationaler Rechnungslegungsgrundstze in Europa, wonach kapitalmarktnotierte Mutterunternehmen mit Sitz in der EU verpflichtet sind, ab dem Geschftsjahr 2005 ihre konsolidierten Abschlsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) zu erstellen. Damit erffnen sich fr die Unternehmen neue Mglic
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule fr Wirtschaft Berlin, 68 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge der Harmonisierungsanstrengungen in der Rechnungslegung erlie das EU-Parlament am 19. Juli 2002 die Verordnung zur Anwendung internationaler Rechnungslegungsgrundstze in Europa, wonach kapitalmarktnotierte Mutterunternehmen mit Sitz in der EU verpflichtet sind, ab dem Geschftsjahr 2005 ihre konsolidierten Abschlsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) zu erstellen. Damit erffnen sich fr die Unternehmen neue Mglichkeiten, gleichzeitig birgt diese Entwicklung auch Gefahren. Europische Unternehmen, die in den USA gelistet sind und nach United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) bilanzieren, erhalten eine Befreiung fr die Anwendung der IFRS-Rechnungslegung bis Ende 2006. Zu bercksichtigen ist, dass in Deutschland neben dem IFRS-Abschluss der handelsrechtliche Einzelabschluss sowohl fr die Bemessung von Gewinnausschttungen als auch fr steuerliche Zwecke weiterhin nach HGB aufgestellt werden muss. Das International Accounting Standards Board (IASB) initiierte im Juli 2001 das so genannte Project on Improvement to International Accounting Standards mit dem Ziel, Wahlrechte und Konflikte innerhalb der Standards zu vermeiden. Nach den Regelungen des IASB bestand bis zum Jahre 1998 fr die Bilanzierung komplexer abnutzbarer Vermgenswerte des Sachanlagevermgens ein Wahlrecht. Einerseits konnten die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (AK / HK) komplexer Vermgenswerte in einem Gesamtbetrag aktiviert und als eine Bilanzierungseinheit (composite approach) auf die Gesamtnutzungsdauer abgeschrieben werden. Andererseits bestand die Mglichkeit, die einzelnen Komponenten eines komplexen Vermgenswerts gesondert zu erfassen und in der Folge einzeln zu bewerten. Whrend der Komponentenansatz in IAS 16.12 (revised 1998) lediglich Empfehlungscharakter hatte, wurde er durch das Improvement-Project fr das komplexe Sachanlagevermgen fr verbindlich erklrt. Der bisher im Kontext der Ansatzvorschriften von Vermgenswerten geregelte Komponentenansatz (IAS 16.12 revised 1998) wurde 2003 umgegliedert in die Regelungen zur Folgebewertung unter der berschrift "Abschreibung" (IAS 16.43-16.47). Die International Financial Reporting Standards (IFRS) definieren den Vermgenswert (asset) nach Framework 49 (F. 49) als eine Ressource, die einen knftigen wirtschaftlichen Nutzen darstellt und ber den das Unternehmen wirtschaftliche Verfgungsmacht hat. [...]
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