Description
Wir treten fr den Schutz von Eisbren, Tigern, Lwen und anderen Raubtieren ein, den Wolf in Deutschland lehnen wir aber zum Groteil ab und auch der teilweise wieder angesiedelte Luchs ist vielen suspekt. Wir schtzen Tiere und Pflanzen, wobei der Schwerpunkt auf niedlichen und ungefhrlichen Tieren liegt, bei Pflanzen mssen diese mglichst ansehnlich sein, hbsch blhen oder wohlschmecken. Borkenkfer, Fliegen, Wespen, Weg- und Gartenameisen, Motten, Asseln und vieles mehr haben hingegen keine Lobby, dennoch sind sie alle Bestandteile unserer Natur. Wir unterscheiden in Neobiota und einheimischer Flora und Fauna. Unter ersterem versteht man Arten von Tieren und Pflanzen, die erst nach dem 15. Jahrhundert hier eingefhrt oder eingewandert sind. Dazu zhlen zum Beispiel bei den Tieren: Waschbren, Marderhunde, Nerze, Nutrias, Mufflon oder Streifenhrnchen. Bei den Pflanzen ist der Riesenbrenklau derzeit in aller Munde, es gibt jedoch weitere unzhlige Arten. In Deutschland kommen mindestens 1.100 gebietsfremde Tierarten vor. Davon gelten allerdings nur etwa 260 Arten als etabliert, darunter 30 Wirbeltierarten. brigens: Auch die Kartoffel, die Tomate, der Paprika und die Gurke sind Neophyten, also nicht heimische Arten. Wir beginnen dann Arten in ntzliche und schdliche zu unterscheiden. Dabei nehmen wir wenig Rcksicht auf die Rolle der jeweiligen Art in den kosystemen, oftmals kennen wir diese gar nicht. Wir fhren Tiere und Pflanzen aus der ganzen Welt ein und sind dann verwundert, wenn die eine oder andere Art auer Kontrolle des Menschen gert und sich unkontrolliert vermehrt. Den Rest, in Bezug auf neobiotische Pflanzen, Tiere und Pilze, erledigt die Globalisierung. Auch unsere Landschaft verndern wir fortwhrend. Was durch geologische Prozesse in vielen Millionen Jahren entstanden ist, weckt seit einigen Jahrhunderten das zunehmende Interesse des Menschen. Wir betreiben Bergbau, wir frdern Erdl und Erdgas aus den Tiefen unseres Planeten, wir bauen Sand, Kies, Kalk, und allerlei Gestein ab. Zwar versuchen wir den Abbau fossiler Brennstoffe zu begrenzen und einen Ausstieg vorzubereiten, jedoch ist die Bauindustrie unersttlich. Unsere Stdte, Drfer, Verkehrswege und Firmenanlagen fordern ihren Tribut. Jedoch muss der Groteil der Welt erst noch Straen und feste Gebude erbauen. Wollen wir das diesen Menschen versagen? Im Buch finden Sie 71 farbige und 27 schwarz-weie Fotos sowie mit 16 farbige und 37 schwarz-weie Abbildungen. Bernd Sternal geboren 1956 in Gernrode/Harz. Bernd Sternal hat schon einiges in seinem Leben gemacht: Er ist Dipl.-Ingenieur, war als Manager, Geschftsfhrer, Unternehmer, Unternehmensberater ttig, ist im Besitz zahlreicher Patente und anderer gewerblicher Schutzrechte. Mit dem Schreiben begann er im Jahr 2005, indem er fr das von ihm betriebene Harzer Tourismusportal http://www.harz-urlaub.de redaktionelle Beitrge verfasste. Das Schreiben hatte ihn schnell infiziert. Im Jahr 2010 grndete er den Verlag Sternal Media, in dem er auch seine eigenen Publikationen herausgibt. Schwerpunkt-Themen von Bernd Sternal sind geschichtlicher, technischer, naturwissenschaftlicher, touristischer sowie gesellschaftskritischer Art.




