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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Umweltwissenschaften, Note: 1,0, Fachhochschule Trier – Umwelt-Campus, Standort Birkenfeld, Sprache: Deutsch, Abstract: “Die Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung der Bevoelkerung mit Verkehrsleistungen im oeffentlichen Personennahverkehr ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge.” Mit diesem Postulat legt das Regionalisierungsgesetz (RegG) die Verpflichtung des Staates bzw. der Lander fest, ein dem Gemeinwohl dienendes und ausreichendes Angebot an oeffentlichen (Nah)-Verkehrsdienstleistungen sicher zu stellen. Im Hinblick auf diese, den allgemeinen Mobilitatsbedurfnissen jedes Einzelnen entsprechende Forderung, ist es fraglich, wie diese in finanzieller, organisatorischer und preispolitischer Hinsicht realisiert werden kann. Das herrschende Defizit des OEffentlichen Personennahverkehrs (OEPNV) stellt bereits seit Ende der sechziger Jahre (bis dahin konnten die Bereitstellungskosten noch weitestgehend durch den Fahrkartenkauf gedeckt werden) ein finanzpolitisches Problem und eine ernstzunehmende Herausforderung fur die verantwortlichen Organisationseinheiten dar. Diese Kostenunterdeckung wird durch die besonderen Markteigenschaften des Verkehrssektors begrundet, da die unter Wettbewerb geltenden Preisbildungsmechanismen versagen und zu veranderten Bedingungen hinsichtlich der Preisbildung im OEPNV fuhren. In der vorliegenden Arbeit sollen diese veranderten Bedingungen der Preisbildung im OEPNV anhand der bekannten mikrooekonomischen Modellansatze erklart und das Zustandekommen des Defizits theoretisch begrundet werden. Dabei konzentriert sich die Arbeit auf die allgemeinen Preisbildungsansatze im Verkehrssektor, die auf die Besonderheiten im OEPNV als speziellen Teilbereich der Verkehrswirtschaft ubertragen werden. Dazu wird zunachst der Begriff des OEPNV in den gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang des Verkehrssektors eingeordnet und abgegrenzt. Anschliessend werden sowohl der organisatorische als auch der finanzpolitische Rahm




